Das Wort Apotheke heisst übersetzt eigentlich Abstellraum und kommt ursprünglich aus dem Griechischen. Im finsteren Mittelalter diente er in Klöstern dazu, um die im Klostergarten kultivierten Heilkräuter optimal einzulagern.
Medizinische Hilfe wurde damals eigentlich nur von heilkundigen Mönchen und Ordensfrauen geleistet. Bekannt in der Anwendung der Klostermedizin ist Hildegard von Bingen, die im Benediktinerinnenkloster Rupertsberg lebte.
Die ersten Apotheken wurden von Händlern gegründet, die mit Heilkräutern und Gewürzen einen schwunghaften, lukrativen Handel betrieben.
Heutzutage geniesst der Beruf des Apothekers allgemein ein hohes öffentliches Ansehen. Die deutsche Bevölkerung wird heute flächendeckend von rund 22.000 Apotheken an 365 Tagen im Jahr optimal versorgt.
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